Das kunstseidene Mädchen

1376682_10201732913917626_300247888_nDas kunstseidene Mädchen ist die Ich-Erzählerin des gleichnamigen Romans von Irmgard Keun (1905-1982) aus dem Jahr 1932 und spiegelt das Lebensgefühl junger Frauen Ende der 1920er Jahre wieder. Frau war emanzipiert, modern, gewieft aber ohne Zukunftsperspektive. So begibt sich die Titelheldein Doris nach einer enttäuschten Liebe und ihrer Kündigung als Sekretärin bei einem „Pickelgesicht“ von Rechtsanwalt von einem „Provinzkaff“ im Rheinland, nach Berlin um ein „Glanz“ zu werden. Sie stürzt sich in den pulsierenden Taumel der Großstadt mit einem Koffer voller Träume und Hoffnungen. Doch ihre  erträumte Filmkarriere bleibt, wie auch heute noch bei einigen Soapsternchen, eine Illusion. Ihre vielen, meist kurzlebigen Bekanntschaften spiegeln die gesellschaftlichen Facetten der späten Weimarer Republik. Doris erzählt unverblümt wie ihr der Schnabel gewachsen ist und ist durch ihren vielschichtigen Charakter, eine Paraderolle für eine junge Schauspielerin. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt, verfilmt und auf die Bühne gebracht.

„Ein durch und durch originelles Buch, das den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl und tragischer und komischer Verstrickung zieht.“ Kurt Tucholsky

Nach dem Roman von Irmgard Keun

Regie: Arina Horre
Darstellerin: Anna Louise Buchloh

Freitag, 29.11.2013 um 20 Uhr

Dauer: 80min

VVK: 16 € (12 €) AK: 17 € (13 €)

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